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Fächer Deutsch Exkursionen Welttag des Buches 2018

Welttag des Buches 2018

Ich schenk dir eine Geschichte…

Deutschlandweit feiern alle Lesebegeisterten, darunter ungefähr  1.000.000 Schülerinnen und Schüler,  jährlich am 23. April den UNESCO-Welttag des Buches. Auch die Fünftklässler des Gymnasialzugs waren bei dieser großen Feier dabei und unternahmen zu diesem Zweck einen kleinen Ausflug zur Buchhandlung Meyer in Weißenburg, mitten hinein in eine Welt voller Bücher.

Dort erhielten sie vom Eigentümer Mathias Meyer Informationen zum Welttag des Buches selbst, zur Buchhandlung sowie zum Beruf des Buchhändlers. Außerdem wurde ihnen aus dem neuen Buch vorgelesen, das ihnen in Anlehnung an einen katalanischen Brauch im Rahmen des Buchhandlungsbesuchs geschenkt wurde. „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ ist der Titel der diesjährigen Geschichte, die spannungsgeladen sowie witzig von Freundschaft, Liebe und der Vorbereitung auf einen Skateboardwettbewerb erzählt.  Bereits beim Vorlesen des kurzen Auszugs wurde deutlich, dass die Autorin Sabine Zett mit ihrer Geschichte den Nerv der Schüler getroffen hatte: Wer stand nicht schon einmal vor dem Dilemma, eigentlich lieber einer Freizeitbeschäftigung nachgehen zu wollen, als für die Schule zu lernen? Und für welchen Schüler sind Lehrer nicht das große Mysterium?

Im Anschluss an das Vorlesen im „Barockzimmer“ erhielten die Schüler dann noch die Möglichkeit, die Buchhandlung auf eigene Faust zu erkunden. Zu Beginn noch mit einem Quiz angeleitet lernten die Fünftklässler die Mitarbeiter, die Sortierung sowie den Bestand näher kennen und tauchten so immer tiefer in die Welt der Bücher ein, aus der sie sich am Ende des Buchhandlungsbesuchs nur ungern verabschiedeten.

So war es wenigstens ein kleines Trostpflaster, mit dem geschenkten Buch die Zeit bis zur Rückfahrt mit dem Zug überbrücken zu können. Begeistert vertieften sich viele Köpfe noch am Bahnhof in die  Romanhandlung rund um Melina und Lenny sowie die angehängte Bildergeschichte und legten das Buch erst beiseite, als es nicht mehr anders ging.

Es wäre schön, wenn auf diese Weise ja doch der ein oder andere Lesemuffel etwas für Bücher begeistert werden konnte und nun öfter den Weg in eine Buchhandlung oder eine Bibliothek findet, um dort in die unterschiedlichsten Abenteuerwelten abzutauchen. Denn bereits Ralph Waldo Emerson stellte im 19. Jahrhundert fest: „Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflusst.“

Nicole Göttler

2018 Buchhandlung