Senefelder-Schule

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Fächer Deutsch Projekte Bilderbuchkino

Bilderbuchkino

Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Treuchtlingen

Eines der Projekte des P-Seminars „Vorlesen“ war die Durchführung eines Bilderbuchkinos in der Bibliothek der Stadt Treuchtlingen. Die Vorbereitung umfasste Wochen der Planung in Form von Absprachen mit den Verantwortlichen der Stadtbibliothek und der Kindergärten, der richtigen Buchauswahl sowie dem Einüben der Textpassagen, die abwechselnd vorgelesen wurden. Am 1. Februar 2018 war es dann soweit: Die Kinder aus dem Regenbogen- und aus dem städtischen Kindergarten Treuchtlingen durften ebenso wie die Kinder aus dem Wettelsheimer Kindergarten einen ganz besonderen Tag erleben. Insgesamt besuchten vier Kleingruppen mit je 20 Kindern unser Bilderbuchkino über „Anna und die Wut“.

Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das ihren Zorn nicht unter Kontrolle hat und somit täglich ihren Wutausbrüchen erliegt. Ihre Familie rät ihr die Wut herunterzuschlucken oder ihr aus dem Weg zu gehen, ihre Klassenkameraden hingegen verspotten sie. Doch alle vorgeschlagenen Lösungsstrategien funktionieren nicht. Die Lösung ihres Problems kommt letztendlich von ihrem Opa, der ihr eine Trommel schenkt und Anna dazu ermutigt, immer auf ihr zu trommeln, sobald sie wieder die riesengroße Wut überfällt. Gleich beim ersten Versuch beruhigt sich Anna nach wenigen Sekunden und schafft es so, wieder neue Freundschaften zu schließen.

Mit dem Vorlesen dieser Geschichte und den dazu passenden Bildern im Hintergrund, war das Bilderbuchkino jedoch noch nicht beendet. Im Anschluss durften die Kinder nämlich in einen zuvor vorbereiteten Koffer greifen und Gegenstände aus ihm herausnehmen, die in der Geschichte vorkamen. Anschließend mussten sie erklären, wo diese in der Erzählung vorkamen, um das Erzählte Revue passieren zu lassen. Diese Aufgabe hat jede Gruppe ausnahmslos gut gemeistert, woraus sich schließen lässt, dass die Kinder sehr aufmerksam zugehört haben.

Ihre Begeisterung zeigten die Kinder aber nicht nur durch ihre Aufmerksamkeit, sondern auch durch den tosenden Applaus am Ende jeder Vorstellung. Diese Rückmeldung in Verbindung mit dem positiven Feedback der Erzieherinnen führte dazu, dass wir einen persönlichen Erfolg verspürten und stolz auf unsere Arbeit waren. Die daraus resultierende Motivation wird sich dementsprechend auf unsere zukünftigen Projekte auswirken und uns hoffentlich weitere Erfolgserlebnisse bereiten.

Julia Neumann, Diana Dianow und Lars Walczyk, Q11

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