Senefelder-Schule

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Schulleben Fahrten Abschlussfahrt 10aR

Abschlussfahrt 10aR

Abschlussfahrt der Klasse 10aR nach Viareggio/Italien

Tag 1:

Dienstagmorgen, wir schreiben die Uhrzeit 6:30. Mit  gepacktem Koffer und viel Vorfreude im Bauch beginnt für uns eine lange Fahrt Richtung Süden. Wird am Anfang noch munter geredet und gelacht, herrscht jedoch bald Stille. Nach einigen Zwischenstopps erreichen wir endlich die Toskana.

toskana10aR 01Jedermann klebte nun förmlich an der Scheibe und blickt mit strahlenden Augen dem Ziel entgegen. Nach einmal nach dem Weg fragen, erreichten wir unser Hotel, ein kleines, bescheidenes Hotel, mit netten Managern ;) Aufgeregt stürmten wir die Zimmer und warfen uns auf die Betten. Nach einem kurzen Check ging es auch schon an den ca. 50m entfernten Strand. Die letzten Meter rennend, tauchten wir unsere Füße natürlich sofort ins Wasser, welches Ende März leider noch nicht soooo warm war. Aber uns war das egal, nach einem leckeren Abendessen gingen wir alle hundemüde ins Bett und freuten uns auf den nächsten Tag, der schon früh beginnen sollte.

 

 

 

Tag 2:

toskana10aR 06Nach einem ausgewogenen Frühstück brachen wir mit unserer freundlichen Reiseleiterin nach Cinque Terre, was übersetzt für fünf Länder heißt, auf. Mit dem Bus fuhren wir entlang der Küste mehrere hundert Meter hoch, zum Teil steil ins Meer abfallende, sanft gerundete Bergketten entlang. Ab einem bestimmten Punkt mussten wir laufen und gingen in das malerische Dorf Manarola, wo wir etwas Zeit hatten, die Gegend zu erkunden. Auf der Via dell'Amore, dem Weg der Liebe, wanderten wir nach Riomaggiore – ein unglaubliches Abenteuer. Wir hatten auf diesem Weg atemberaubende Ausblicke und nach jeder weiteren Biegung gab es eine neue Überraschung. Fasziniert waren wir wohl alle von den Tausenden von Schlössern und Bändern, die überall hingen. Ob am Zaun oder in den Kaktus geritzt, wir waren umgeben von Liebesbeweisen, die für die Ewigkeit gelten toskana10aR 04sollten. Nach geschätzten 5 Minuten (haha :-) kamen wir in Riomaggiore an. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Monterosso, dem nördlichsten der fünf Orte Cinque Terres. Unsere Reisebegleiterin schilderte uns, wie dieser Ort im letzten Herbst bei einem starkem Regen von den Wassermassen und einer Schlammlawine in Mitleidenschaft gezogen wurde und zeigte uns auch noch die Spuren dieser Katastrophe. Anschließend ging es mit dem Boot, vorbei an den fünf Dörfern zurück nach La Spezia, wo unser Bus wartete. Vorher machten wir aber noch einen Zwischenstopp in Portovenere, einem malerischen Ort mit ganz engen Gassen und wunderbaren kleinen Läden Der Ausflug hat allen sehr gefallen und wir haben viele Fotos gemacht. Zurück im Hotel gab es Abendessen und danach gingen wir noch in ein Cafe.

Tag 3:

toskana10aR 13Heute sollte ein toller Tag werden, das wussten wir zwar morgens noch nicht. Aber ich kann sagen, er wurde einer! Mit gesättigten Mitschülern stiegen wir in den Bus und düsten nach Florenz, um unsere Reiseleiterin abzuholen, was sich jedoch nicht so einfach gestalte, wie es klingt. Doch schließlich haben wir den Treffpunkt und unsere Stadtführerin gefunden und machten uns auf in die Stadt. Wir kamen an vielen berühmten Orten und Sehenswürdigkeiten vorbei, z.B. die wunderhübsche Altstadt, mit ihren kleinen Gassen oder an David, der wohl berühmtesten Statue Michelangelos. Wir bummelten durch die Stadt, gingen auf den Markt, aßen Pizza und Eis und machten uns einen schönen Tag. Den Höhepunkt bildete jedoch der Besuch in der Kathedrale Santa Maria del Fiore. Nachdem wir endlich die 463 Stufen hinter uns gelassen hatten, genossen wir den Ausblick auf Florenz und Umgebung. Er war atemberaubend!!!! Natürlich schossen wir viele Erinnerungsfotos. Mit leichten Schritten gingen wir zurück Bus und fuhren ins Hotel. Doch der Tag war noch nicht vorbei. Der Spaß ging weiter, denn wir gingen Bowlen. Und dann hieß es schon, Action! Unser erfahrener Bowler, Herr Maier zockte uns fast alle ab, jedoch verlor er gegen ein Mädchen (Nadine) ohne es zu merken und ärgerte sich danach noch mehr. ;-) Heil angekommen, hieß es ab ins Bett, denn der letzte Tag stand bevor, leider...

Tag 4:

toskana10aR 08Der letzte Tag. Nach dem Frühstück, hieß es ab nach Pisa! Dort angekommen, kamen wir gar nicht aus dem Staunen heraus. Die Piazza dei Miracoli war unwahrscheinlich imposant, mit den vielen Sehenswürdigkeiten, wie Campanile (schiefer Turm), Dom und Baptisterium. Heute spielten Herr Maier und Frau Buchner unsere Reiseleiter. Ich denke sie haben ihren Job gut gemacht. Wir machten viele lustige Fotos am schiefen Turm von Pisa und hatten eine Menge Spaß. Schnell vergessen war, dass am morgigen Tag schon die Heimreise anstand. Nach einer kurzen Besichtigung des Baptisteriums, entschieden sich ein paar Leute (mich eingeschlossen) dazu, den Turm zu besteigen. Doch wir hatten die Schwerkraft unterschätzt, obwohl der Turm nur eine Schieflage von 3,97 Grad hat. 294 Stufen voller Qualen, am Ende waren wir fertig, eigentlich wollte der Mageninhalt raus, doch die frische Luft tat gut. Die Aussicht war wieder einmal wundervoll. Diese Fotos sind eindeutig für die Ewigkeit. Wir hatten noch etwas Zeit, um Geschenke für unsere Familie und Freunde zu kaufen oder gemütlich in einer Pizzeria zu hocken. Mit vielen Tüten beladen, schossen wir noch ein letztes Gruppenfoto und machten uns auf den Weg zurück zum Hotel. Wir legten noch einen kurzen toskana10aR 09Zwischenstopp im Supermarkt ein und kauften uns Getränke. Jonny, Kevin und ich (Betty) kauften Kuchen, da wir heute unseren gemeinsamen Geburtstag feiern würden. Natürlich durften die 16 Kerzen nicht fehlen.

Zurück in Viareggio gings nachmittags an den Strand. Einige ganz harte Buben und Mädchen stürzten sich trotz eisiger Wassertemperaturen (ca.15 °C) in die Meeresfluten und es machte ihnen anscheinend auch noch Spaß, zwischen den "Eisschollen" herumzutoben. Vor dem Abendessen fingen einige an ihre Koffer zu packen und die Zimmer aufzuräumen. Am Abend ging es dann an den Strand, um den letzten Abend noch einmal richtig zu genießen und in den Geburtstag hinein zu feiern. Pünktlich um Mitternacht gab es viele Umarmungen und Sekt, es wurde noch etwas weiter gefeiert und dann ging es zurück ins Hotel.

 

Tag 5:

Die Abreise stand bevor. Das letzte Frühstück wurde verspeist und die Koffer wurden zu Ende gepackt. Dann hieß es Abschied nehmen und so fuhren wir mit traurigen Gesichtern zurück in die Heimat.

Wir, die Klasse 10aR, bedanken uns herzlich bei Herrn Maier, Frau Buchner und unserem Busfahrer, der für jeden Witz zu haben war, für die wunderschönen, ausgelassenen und unvergesslichen Tage in Viareggio, an die wir alle gerne und mit einem Lächeln im Gesicht zurückdenken.