Schülerangelegenheiten
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Das Bild zeigt Seniorinnen und Senioren zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 9dM mit ihrem Lehrer Dominik Pompe (ganz rechts) und der Schulleiterin der Mittelschule Susanna Rathsam (ganz links).
Die Klasse 9dM arbeitete dabei mit Seniorinnen und Senioren zusammen – und das in insgesamt vier intensiven und abwechslungs-reichen Treffen.
Begegnung und Austausch im Mittelpunkt
Schon beim ersten Kennenlernen wurde deutlich, dass es hier nicht nur ums Erklären von Technik ging. Durch kleine Einstiegsaktivitäten kamen Jung und Alt schnell ins Gespräch. In den folgenden Treffen entstand eine offene Lernatmosphäre, in der gegenseitiger Respekt und Geduld eine große Rolle spielten. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten die Senioren Schritt für Schritt im Umgang mit ihren Smartphones, während sie gleichzeitig spannende Einblicke in deren Alltag und Erfahrungen erhielten.
Individuelle Unterstützung statt Standardlösungen
Ein zentraler Bestandteil des Projekts war es, gezielt auf die Bedürfnisse der Senioren einzugehen. Deshalb nahmen sich die Jugendlichen zunächst Zeit, um herauszufinden, welche Kenntnisse bereits vorhanden waren und wo noch Unsicherheiten bestanden. Auf dieser Basis entwickelten sie passgenaue Hilfen – von einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitunge
Nachhaltige Ergebnisse und positive Rückmeldungen
Im Verlauf der vier Treffen wurden schnell Fortschritte sichtbar. Viele Senioren gewannen zunehmend Sicherheit im Umgang mit ihrem Smartphone und trauten sich, neue Funktionen auszuprobieren.
Auch die Jugendlichen zogen ein positives Fazit: Neben technischem Wissen standen vor allem soziale Kompetenzen und der direkte Austausch im Vordergrund. Zum Abschluss des Projekts blickten alle Beteiligten gemeinsam auf die vergangenen Wochen zurück. Die Senioren teilten ihre persönlichen Höhepunkte, während die Klasse 9dM ihre erarbeiteten Materialien präsentierte – praktische Hilfen, die auch über das Projekt hinaus genutzt werden können.
Eines wurde dabei besonders deutlich: Solche Begegnungen schaffen nicht nur Wissen, sondern auch Verständnis zwischen den Generationen. Eine Fortsetzung des Projekts wäre daher ein großer Gewinn für alle Beteiligten.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Gerda Rachinger vom Seniorenbeirat Treuchtlingen, die die Zusammenarbeit engagiert begleitet und organisiert hat.
Bild und Text: Dominik Pompe