Schülerangelegenheiten
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Mehr Sprachen, mehr wir – Ein Wettbewerb, der verbindet
Sprachen verbinden Menschen und öffnen Türen zu neuen Kulturen, Ideen und Perspektiven. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in diesem Schuljahr zum ersten Mal den Wettbewerb „Mehr Sprachen, mehr wir“. Der Wettbewerb bot mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern eine besondere Bühne, um ihre Sprachkompetenz zu präsentieren und ihre Gedanken zu zentralen gesellschaftlichen Themen auszudrücken.
Fünf Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen des Gymnasiums stellten sich der Herausforderung, aus sieben vorgegebenen Themen eines auszuwählen und anschließend eine zweisprachige Rede zu entwerfen, zu überarbeiten und aufzunehmen. Unterstützt und betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Sabine Höhn, die sie während der Vorbereitung begleitete, die Einhaltung der Wettbewerbsbedingungen überprüfte und die Beiträge einreichte. Zu den Teilnahmevoraussetzungen gehörte u.a., dass die Teilnehmenden mehrfach zwischen Deutsch und einer weiteren lebenden Sprache wechselten und ihre Rede sowohl schriftlich als auch als Video der Jury vorlegten. Mit großer Begeisterung und sicherem Sprachgefühl meisterten die Schülerinnen und Schüler diese Aufgabe und zeigten eindrucksvoll, wie selbstverständlich Mehrsprachigkeit in ihrem Alltag ist.
Neben Deutsch präsentierten die Jugendlichen ihre Reden in Arabisch, Ukrainisch, Kroatisch, Spanisch und Türkisch und beeindruckten mit ihrer sprachlichen Gewandtheit. Das sind die Teilnehmenden und ihre Beiträge im Überblick:
• Sidra (11. Klasse): In Frieden leben – Wie sieht das aus? (Arabisch)
• Tetiana (11. Klasse): Liebe – Was bedeutet das Wort für dich? (Ukrainisch)
• Sejla (11. Klasse): In Frieden leben – Wie sieht das aus? (Kroatisch)
• Christian (10. Klasse): Safe place – Wer oder was ist dein Zuhause? (Spanisch)
• Faruk (7. Klasse): In Frieden leben – Wie sieht das aus? (Türkisch)
Obwohl es leider keiner unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Abschlussrunde des Wettbewerbs geschafft hat, hat der Wettbewerb dennoch bewiesen, dass Sprachen weit mehr sind als reine Kommunikationsmittel – sie tragen Identität, Emotionen und kulturelle Zugehörigkeit in sich. Die Wettbewerbsteilnahme war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung und ein klares Zeichen dafür, dass Mehrsprachigkeit eine bedeutende Ressource ist, die gefördert und geschätzt werden sollte.
Sabine Höhn