Unsere Schule

Die Senefelder-Schule - eine staatliche kooperative Gesamtschule

  • mit Mittelschule, Realschule und Gymnasium
  • mit einem Lehrerkollegium
  • mit einer Schulleitung und
  • mit enger Zusammenarbeit gerade auch zwischen den Schularten

Kontakt zu unserer Schule

Senefelder-Schule Treuchtlingen
Staatliche kooperative Gesamtschule
Mittelschule - Realschule - Gymnasium

Bgm.-Döbler-Allee 3
91757 Treuchtlingen

Schülerangelegenheiten
09142 - 96 06 - 01

Direktorat und Schulleitung
09142 - 9606 - 24

09142 - 96 06 - 50

DE
Tel. für Schülerangelegenheiten 09142 - 96 06 - 01

 

Aktuelles Details
von Johannes Schleißheimer

Der größte Unterschied war der Schultag. In Deutschland beginnt der Unterricht meist um 8 Uhr und endet gegen 13 Uhr. In Frankreich war der Schultag viel länger. Wir hatten oft bis 16 oder 17 Uhr Unterricht. Ein großer Unterschied war auch die Mittagspause. In Deutschland haben wir nur 45 Minuten Pause und viele gehen nach Hause zum Essen. In Frankreich hatten wir eine lange Mittagspause von fast 2 Stunden. In dieser Zeit haben alle gemeinsam in der Kantine gegessen. Es gab immer ein richtiges Menü mit Vor-, Haupt- und Nachspeise. Das fand ich richtig gut. Ein weiterer Unterschied ist das Klassenzimmer-System. In Deutschland haben wir unser Klassenzimmer und die Lehrer kommen zu uns. In Frankreich müssen die Schüler jedes Mal mit allen Sachen in das Zimmer des Lehrers gehen. Auch die Regeln an der Schule waren anders als bei uns. Bei uns darf man zu festgesetzten Zeiten das Handy benutzen. In Frankreich war das Handy auf dem ganzen Schulgelände verboten. Außerdem mussten wir jeden Lehrer beim Reinkommen mit "Bonjour Madame" oder "Bonjour Monsieur" begrüßen. Das war am Anfang ungewohnt. Was mir auch aufgefallen ist, war das Notensystem. In Deutschland haben wir Noten von 1 bis 6. In Frankreich geht das System von 0 bis 20. Eine 10 ist dort eine 4 und bestanden. Eine 20 bekommt man fast nie. Trotz der Unterschiede hat mir der starke Zusammenhalt in der Klasse am besten gefallen. Die Schüler sind viel enger miteinander als bei uns. Spezielle Lieblingsfächer hatte ich nicht, aber der Unterricht war trotzdem interessant. Nach der Schule habe ich viel Zeit mit Irénée verbracht. Ich war mit ihr beim Volleyballtraining und beim E-Gitarrenunterricht. Wir haben auch einige Ausflüge gemacht. Besonders gefallen hat mir der Besuch einer Burgruine. Außerdem haben wir Limoges besichtigt. Die Stadt ist weltberühmt für ihr Porzellan. Wir haben dort die Bibliothek und das Rathaus angesehen. Mein Französisch hat sich in den zwei Wochen deutlich verbessert. Das war auch nötig, denn obwohl Irénées Mutter und ihre große Schwester gut Deutsch konnten, wurde zuhause hauptsächlich Französisch gesprochen. Die größte Herausforderung für mich waren die langen Schultage und die große Liebe der Franzosen zum Käse. Ich esse aber keinen Käse, das war beim Essen manchmal etwas schwierig. Mein schönstes Erlebnis war, als wir zusammen das erste Frankreich-Spiel bei der WM 2026 geschaut haben. Die Stimmung in der Familie war super. Fazit: Der Austausch hat mir gezeigt, dass wir zwar Nachbarländer sind, aber trotzdem in der Schule und im Alltag sehr verschieden leben. Ich habe viel über Geduld, eine neue Sprache und eine andere Kultur gelernt. Ich kann einen solchen Austausch auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es ein Erlebnis fürs Leben ist. Ich bin sehr dankbar für die Zeit bei der Familie Pasturel.

Victoria Ferber

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