Unsere Schule

Die Senefelder-Schule - eine staatliche kooperative Gesamtschule

  • mit Mittelschule, Realschule und Gymnasium
  • mit einem Lehrerkollegium
  • mit einer Schulleitung und
  • mit enger Zusammenarbeit gerade auch zwischen den Schularten

Kontakt zu unserer Schule

Senefelder-Schule Treuchtlingen
Staatliche kooperative Gesamtschule
Mittelschule - Realschule - Gymnasium

Bgm.-Döbler-Allee 3
91757 Treuchtlingen

Schülerangelegenheiten
09142 - 96 06 - 01

Direktorat und Schulleitung
09142 - 9606 - 24

09142 - 96 06 - 50

 

Partnerschaft von Schule und Elternhaus

Konzept zur Bildungs-und Erziehungspartnerschaft

zwischen Schule und Elternhaus

gemäß Art. 74 Absatz 1 Satz 2 BayEUGI.

I. Leitgedanken

„Gemeinsam zum Ziel“ –„zu dritt vereint“ –„eine Schule mit Vielfalt und Ideen“, die ihren Schülerinnen und Schülern „in der Zukunft zu bestehen hilft“.

Diese Schlagwörter unseres Schulprogramms definieren die Besonderheiten der Senefelder-Schule als einer kooperativenGesamtschule. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ist hierbei die Basis, damit unser Programm erfolgreich umgesetzt werden kann. Dies bedeutet, dass sich Lehrer und Eltern in der Erziehung der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen partnerschaftlich unterstützen, um deren schulische und persönliche Entwicklung optimal zu fördern. Die Lehrer sehen sich nicht nur als Vermittler von Wissen, Werten und Kompetenzen, sondern verstehen sich wie die Eltern auch als Wegbegleiter und Ansprechpartner, damit unseren Schülerinnen und Schülern ein bestmöglicher Start in ein eigenverantwortliches Leben gelingen kann. Diese wichtige Aufgabe gilt es so zu gestalten, dass der Zeitaufwand für die Aktivitäten der Erziehungspartnerschaft in stimmiger Relation zum Ergebnis steht. Eltern wenden sich bei Fragen direkt an die betroffene Lehrkraft und treten in einen lösungsorientierten Dialog. Gegenseitiger Respekt, Akzeptanz, Vertrauen und Offenheit sind die Grundvoraussetzungen konstruktiven Miteinanders zwischen Lehrern und Eltern.

II. Schulspezifische Gegebenheiten: Charakteristika unserer "Sene"

Die Senefelder-Schule ist eine Besonderheit im bayerischen Schulsystem, da sie eine staatliche kooperative Gesamtschule mit Mittelschule, Realschule und Gymnasium ist. Durch ein gemeinsames Lehrerkollegium und eine gemeinsame Schulleitung ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Schularten gewährleistet. Eine Vielzahl von Schulabschlüssen können an unserer Schule erworben werden:

  • der erfolgreiche Abschluss der Mittelschule, der qualifizierende Abschluss der Mittelschule, der mittlere Schulabschluss an der Mittelschule über M-Zug und V-Klassen,
  • der Realschulabschluss und
  • das Abitur.

Die musische Bildung hat ein großes Gewicht an unserer Schule. In der 5. und 6. Klasse besteht an allen Schulartendie Möglichkeit zum Besuch einer Chorklasse. Durch die enge Zusammenarbeit aller drei Schulenstehen allen Schülerinnen und Schülern neben dem regulären Unterricht viele Angebote offen:

  • im sozialen Bereich zum Beispieldie Mitarbeit in der SMV, bei den Tutoren, den Schulsanitätern oder Streitschlichtern
  • im sportlichen Bereich zum BeispielArbeitsgemeinschaftenin Fußball, Basketball, Parkour, Zumba, Sportklettern, StreethockeyoderTennis
  • im musischen Bereich zum BeispielSchulchor, Orchester, Bläser-und Gitarren-gruppe, Ausstellungsprojekteoder Theatergruppe

Die Senefelder-Schule bietet auch eine offene Ganztagesschulean. Die Betreuung wird von Mitarbeitern des Kolping-Bildungswerks in kleinen Gruppen durchgeführt. Bei der täglichen Erziehungsarbeit unterstützen uns unser Schulsozialarbeiter und unsere Schulpsychologin.

Als Seminarschule für die Fächer Deutsch, Englisch und Geschichte bilden wir junge angehende Realschullehrerinnen und -lehrer aus.

Die Senefelder-Schule bietet eine Einführungsklasse am Gymnasium an. Auf der Basis einesbesonderen Stundenplans–der Schwerpunkt liegt auf den Fächern Französisch, Deutsch und Mathematik –werden die Schülerinnen und Schüler in dieser Klasse so vorbereitet, dass sie am Ende des Jahres die Oberstufenreife erhalten, mit der sie in die 11. Jahrgangsstufe eines Gymnasiums übertreten können.

III. Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierenden Elternarbeit

1. Leitlinie:„Gemeinschaft“

Ziel: Alle Eltern fühlen sich als Teil der Schulgemeinschaft wohl, wertgeschätzt und für die gemeinsamen Ziele mitverantwortlich.

Bereits laufende Maßnahmen:

Eine Willkommenskultur wird gepflegt:

  • Flyer mit wichtigen Informationen zur Schule
  • Betreuung und Beratung der Eltern bei der Schuleinschreibung
  • Übertrittsveranstaltungen für zukünftige Fünftklässler und deren Eltern
  • Schnupperunterricht für Viertklässler der Grundschulenals Entscheidungs-hilfe
  • Informationsabende zu unterschiedlichen Anlässen
  • Tage der offenen Türund Schulfeste
  • Konzertabende und Theateraufführungen
  • Begrüßung aller neuen Schüler und Schülerinnen in Anwesenheit ihrer Eltern am ersten Schultag und –wenn gewünscht –gemeinsamer Gottesdienst
  • Erleichterung des Ankommens an der Schule durch den Einsatz von Tutoren für Schüler
  • „Fünferlkonzert“ und Enthüllung von Rollups mit den Schülerporträts der Fünftklässler als Aufnahmefeier (jedes Jahr kurz vor den Herbstferien)

Wertschätzung und interkulturelle Offenheit werden sichtbar:

  • Elternbriefe auf Deutsch und in anderen Sprachen (z.B. Türkisch)
  • Deutschunterricht für Eltern mit Migrationshintergrund

Schule und Elternhaus kommen einander entgegen und pflegen ihren Kontakt:

  • Konzeption eines schulspezifischen Hausaufgabenhefts, auch zur Kontaktaufnahme zwischen Lehrern und Eltern
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse der Eltern bei der Planung von Sprechstundenterminen
  • Bereitstellung zeitsparender Tools in der Elternarbeit: zum Beispiel Online-Anmeldung zum Elternsprechabend
  • Angebote der raschen Kontaktaufnahme zwischen Schule und Eltern, sowohl telefonisch als auch per E-Mail (ClaXss), um Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen

Schule und Elternhaus behandeln einander respektvoll:

  • Höflichkeit und gegenseitigerRespekt im Umgang miteinander
  • Verständnis für die möglicherweise unterschiedlichen Perspektiven von Elternhaus und Schule
  • Berücksichtigung der individuellen Lebensumstände und des kulturellen Hintergrunds der Gesprächspartner, zum Beispiel Einsatz von Dolmetschern bei Elterngesprächen

Die Zusammengehörigkeit wird gestärkt:

  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb der Schulfamilie durch Elterninformationsschreiben über das Schulgeschehen und Einladungen zu Veranstaltungen
  • Sichtbarkeit der gemeinsamen Verantwortung für die Schüler durch deutliche Präsenz der Eltern bei Abschlussfeiern und anderen Schulveranstaltungen
  • Corporate Identity als Ausdruck der Verbundenheit mit der Schule durch Maßnahmen wie zum Beispielgemeinsame Schul-T-Shirtsund das schuleigene Hausaufgabenheft

Für Aufenthaltsqualität wird gesorgt:

  • Informationsplakate und Auszeichnungen im Eingangsbereich der Schule
  • Elternsprechzimmer für eine ungestörte Gesprächsatmosphäre

Gewünschte Maßnahmen

  • Ein erweitertes Angebot an Elternsprechzimmern und Räumen für Beratungslehrkräfte, um mehr Gesprächsmöglichkeiten und eine angenehme, vertrauensfördern-de Atmosphäre für Beratungsanlässezu schaffen
  • Wegweiser im Eingangsbereich der Schule und Raumübersichten, um Besuchern die Orientierung im Schulhaus zu erleichtern
  • Anregung einer regelmäßigen Kollektion an neuen Schul-T-Shirts durch die SMV
  • Einführung einesjährlichen Empfangs für Eltern und Lehrkräfte, zum Beispielim Rahmen eines Elternsprechabends, um das persönliche Kennenlernen zu unterstützen
  • Kontinuierlicher Austausch durch regelmäßige Treffen beim Elternstammtisch oder im Elterncafé
  • Übersetzung von Elterninformationsbriefenin weitere Sprachen (z.B. Russisch, Albanisch etc.)
  • Förderung und Wertschätzung des Engagementsder Eltern im Schulleben, zu Beispieldurch Ehrungen

2. Leitlinie:„Kommunikation“

Ziele: Die Eltern und Lehrkräfteinformieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist. Lehrkräfte können kompetent mit Eltern kommunizieren und sie beraten.

Bereits laufende Maßnahmen

Die Schule bietet Gelegenheit für Gespräche an:

  • Klassenelternabende
  • Elternsprechabende
  • Sprechstundentermine, auchüber die regulärenSprechstundenzeiten hinaus

Für klar definierte Aufgabenbereiche werdenAnsprechpartner benannt:

  • Präsenz von Beratungslehrern, Schulpsychologin und Schulsozialarbeiter auf einem großem Poster im Eingangsbereichund auf der Homepage
  • Ausgabe von Sprechstundenlisten an alle Eltern

Ansprechpartner sind regelmäßig und zeitnah erreichbar:

  • Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme zu jeder Lehrkraft über ClaXss oder per E-Mail
  • Wöchentliche Sprechstunden

Informationen erfolgen zielstrebig und regelmäßig:

  • Elternbriefe und weitere Informationen über ClaXss
  • Aktuelle Informationen zum Schulleben und zum Schulprofil auf der schulischen Homepage:www.senefelderschule.de
  • Informationsabende für bestimmte Jahrgangsstufen und zu bestimmten Themen (z.B. Wahl des Ausbildungszweiges, Fächerwahl, Sexualkunde, Schüleraustausch, Klassenfahrt)
  • Vorträge zu pädagogischen und psychologischen Fragestellungen (z.B. Lerntechniken, Mediennutzung, Pubertät, Suchtprävention)
  • Jahresbericht am Ende jedes Schuljahres als umfassende Information über alle schulischen Belangeund Dokumentation schulischer Aktivitäten

Elternbeirat und Schulleitungtauschen sich regelmäßig aus:

  • Teilnahme des Schulleitungsteams an den Sitzungen des Elternbeirats
  • Zusammenarbeit im Schulforum
  • Monatsgespräch zwischen der Vorsitzendendes Elternbeirats und der Schulleiterin
  • Proaktive Information des Elternbeirats über schulische Planungen und auftretende Problemsituationen durch die Schulleitung

Die drei Elternbeauftragten der Senefelder-Schule (für Mittelschule, Realschule, Gymnasium) engagieren sich für Fragen der Erziehungspartnerschaft:

  • Ansprechpartner für Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen
  • Impulsgeber für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Beziehung zwischen Elternhaus und Schule

Bedürfnisse von Elternseite werden berücksichtigt:

  • Angebot der Lehrkräfte, Elterngespräche außerhalb der regulären Sprechzeiten, eventuellauch telefonisch, zu führen
  • Bereitschaft der Schule, in schwierigen Situationen nach individuellen Lösungen zu suchen

Das Umfeld von Elternhausund Schule wird mit einbezogen:

  • Kontakt zu kulturellen und kirchlichen Einrichtungen (z.B. Gemeinden und Moschee)
  • Kontakt zu Sportvereinen (z.B. „Sport nach 1“)
  • Kontakt zur Wirtschaft (z.B. Berufsorientierung)

Die Meldung erkrankter Schüler erfolgt im Interesse der Sicherheit der Schüler nach einem einheitlichem Modell:

  • Unkomplizierte Möglichkeit der Meldung von Erkrankungen über ClaXss, per FAX oder auf telefonischem Wege
  • Systematische, schnelle Erfassung aller fehlenden Schüler durch die Schule
  • In Zweifelsfällen zeitnahe Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten

Gewünschte Maßnahmen

  • Weitere Professionalisierung der Kommunikations-und Beratungskompetenz aller Lehrkräfte durch zusätzliche Fortbildungen
  • Stärkung der Sozialkompetenz der Lehrer, zum Beispieldurch Lions-Quest
  • Gemeinsame Workshops zur Kommunikation von Eltern und Lehrkräften

3. Leitlinie: „Kooperation“

Ziel: Eltern und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam kontinuierlich am Erziehungs- und Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler.

Bereits laufende Maßnahmen

Ziele werden gemeinsam vereinbart:

  • Elterngespräche, auch als Dreiergespräche, mit Zielvereinbarungen
  • Gemeinsame Planungen von Schule und Elternbeirat bzw. Förderverein
  • Gemeinsame Beschlüsse im Schulforum

Ein Konsens wird gesucht:

  • „Runder Tisch" in schwierigen Situationen (Eltern, Schüler, Fach- und Bera-tungslehrkräfte, Elternvertreter, Schulleitung)
  • Absprachen mit dem Elternbeirat und im Schulforum (z. B. Schülerfahrten-konzept, prüfungsfreie Zeiten, Schulverpflegung)

Die Kooperation der Eltern untereinander wird gefördert:

  • Wahl von Klassenelternsprecherinnen und Klassenelternsprechern
  • Schaffung von Kontaktmöglichkeiten durch schulische Veranstaltungen

Den Eltern werden Impulse für das Lernen zu Hause gegeben, zum Beispiel:

  • Information zum Methodentraining
  • Vorstellung des Jahresstoffes am 1. Elternabend
  • Arbeit mit der Lernplattform mebis

Eltern werden als Experten einbezogen:

  • Informationsveranstaltungen von Elternbeirat und Förderverein in der Schule
  • Engagement von Eltern im Rahmen der schulischen Berufsorientierung (z. B. Angebot von Praktikumsplätzen, Informationen über das eigene berufliche Umfeld als Entscheidungshilfe für die Schüler)
  • Eltern als Ansprechpartner für bestimmte Schülergruppen (z. B. Vertreter der Moschee als Anlaufstelle für muslimische Schüler)

Eltern engagieren sich für das Schulleben:

  • Mitgestaltung von Projekttagen und Schulfesten
  • Anregung schulischer Projekte durch Elternbeirat und Förderverein
  • Festansprachen und Grußworte
  • Finanzielle Unterstützung schulischer Projekte (z. B. durch Spendenaktionen und über den Erlös des Verkaufsstandes am Treuchtlinger Weihnachtsmarkt

Eltern unterstützen das schulische Engagement von einzelnen Schülern:

  • Ehrung besonders engagierter und leistungsstarker Schüler und Absolventen aus Mitteln des Elternbeirats
  • Finanzielle Unterstützung von Schülern, deren Familien zum Beispiel die Kosten für Schulfahrten nicht aufbringen können

Eltern unterstützen das Engagement ihrer eigenen Kinder im Unterrichtsalltag:

  • Vermittlung von Rechten und Pflichten durch das Elternhaus
  • Unterstützung der Lehrkräfte bei ihrer pädagogischen Aufgabe (z. B gute Rahmenbedingungen für die häusliche Vorbereitung auf den Unterricht, Vollständigkeit der Unterrichtsmaterialien für den Schulbesuch)
  • Ermutigung der Kinder, das Gespräch mit der Lehrkraft zu suchen, wenn Unstimmigkeiten auftreten

Eltern unterstützen auch das außerunterrichtliche Engagement ihrer eigenen Kinder:

  • Teilnahme ihrer Kinder an schulischen Zusatzangeboten (z. B. Wahlfächer, Arbeitskreise)
  • Mitwirkung bei Schulveranstaltungen (z. B. Konzerte, Sportveranstaltungen)
  • Teilnahme ihrer Kinder am Girls‘ Day bzw. Boys‘ Day und anderen berufsorientierenden Maßnahmen
  • Ausbildung ihrer Kinder zu Streitschlichtern oder Schulsanitätern
  • Übernahme von Verantwortung für ihre Mitschüler als Klassensprecher und in der SMV

Eltern und Lehrer verpflichten sich und die Schüler gemeinsam auf das Wertefundament der Schulgemeinschaft, wie es im Schulprogramm festgelegt ist:

  • Förderung von gegenseitigem Respekt sowie Toleranz gegenüber anderen Denkweisen und religiösen Überzeugungen (vgl. „Schule ohne Rassismus“)
  • Förderung des fairen, wertschätzenden Umgangs miteinander
  • Förderung des Umweltgedankens (vgl. „Umweltschule“)
  • Förderung der Offenheit für technische und mediale Entwicklungen
  • Förderung der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung (vgl. sportliche Aktivitäten und musische Bildung, z. B. klasse.im.puls)


Gewünschte Maßnahmen

  • Vermehrte Unterstützung und Hilfestellung für Eltern zu Fragen der Mediennutzung ihrer Kinder
  • Umfassendere Information der Eltern über die erhöhte Durchlässigkeit an einer kooperativen Gesamtschule im Vergleich zu anderen Schularten (z. B. V-Klassen, E-Klasse, 5. Jahrgangsstufe als Gelenkklasse)
  • Einrichtung von Eltern-Lehrer-Schüler-Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Themen
  • Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Eltern und SMV, über das Schulforum hinaus
  • Verstärktes Engagement von Eltern als Experten (Angebot von außerschulischen Lernorten, z. B. beim Imker)


4. Leitlinie: „ Mitsprache“

Ziele: Die Eltern nehmen ihre gesetzlich geregelten Mitspracherechte in den bestehenden Gremien wahr. Sie werden dabei von Schulleitung und Kollegium in geeigneter Weise unterstützt. Darüber hinaus werden Eltern ermuntert, sich in vielfältiger Weise ins Schulleben einzubringen.

Bereits laufende Maßnahmen

  • Die Senefelder-Schule verfügt über einen engagierten Elternbeirat und den ebenso engagierten Förderverein „Freunde der Senefelder-Schule e. V.“.
  • Der Elternbeirat, in dem alle drei Schularten gleichermaßen vertreten sind, nimmt seine rechtlich geregelten Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten umfassend wahr. Die Schulleiterin und weitere Vertreter der Schulleitung nehmen auf Einla-dung an Elternbeiratssitzungen teil.
  • Das Schulforum hält regelmäßig Sitzungen ab und nimmt seine Entscheidungsbe-fugnisse umfassend wahr.
  • Durch regelmäßige schriftliche und mündliche Informationen der Schulleitung wer-den Eltern und Elternvertreter zur Mitgestaltung ermutigt.
  • In fast allen Klassen werden Klassenelternsprecher als Kontaktpersonen für Lehrer und außerschulische Partner gewählt, obwohl dieses Amt für die Gesamtschule nicht vorgeschrieben ist.
  • Elternbeirat und Förderverein stehen in kontinuierlichem Austausch.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Schulleitungsteam ist intensiv. Alle Mitglieder der Schulleitung sind Mitglieder des Fördervereins.
  • Die kulturelle Vielfalt der Elternhäuser wird zum Beispiel auch durch den Kontakt zu Moschee-Vertretern und die Teilnahme von Schulvertretern an Moschee-Veranstaltungen berücksichtigt. Die Mutter eines türkischstämmigen Schülers vermittelt und organisiert intensiv Kontakte zwischen türkischen Eltern und der Schule.


Gewünschte Maßnahmen

  • Einrichtung von Eltern-Lehrer-Schüler-Gremien außerhalb des Schulforums zu verschiedenen Themen (z. B. Fragen der Schulentwicklung)
  • Regelmäßige Treffen des Personalrats und der Elternbeauftragten mit Elternvertretern
  • Einladung von Elternvertretern zu pädagogischen Tagen des Lehrerkollegiums
  • Mitgliedschaft zahlreicher Lehrkräfte im Förderverein
  • Ausdehnung des Engagements für die Bildungsregion Altmühlfranken auf die Elternschaft
  • Vertiefung der Kooperation mit anderen Schulen im südlichen Landkreis (z. B. in Bezug auf die Kooperation mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg)


IV. Qualitätssicherung

In regelmäßigen Zeitabständen trifft sich der Arbeitskreis Erziehungspartnerschaftskonzept und überprüft die durchgeführten Maßnahmen. Wenn nötig wird das Konzept überarbeitet oder auf die Umsetzung eventuell vernachlässigter Maßnahmen hingewirkt. Fragebögen zur Evaluation einzelner Maßnahmen werden dabei als Hilfsmittel zur Erkenntnisgewinnung verwendet. Besonderer Wert wird auf ein Feedback durch die Eltern gelegt.
Erfolg oder Misserfolg einzelner Maßnahmen werden dokumentiert.


V. Beteiligung der Schulgemeinschaft
Das vorliegende Erziehungspartnerschaftskonzept wurde in einem Gremium bestehend aus Schulleitung und Lehrkräften, unter ihnen die Elternbeauftragten der drei Schulen, erarbeitet. Der erste Entwurf wurde im Vorfeld einer Lehrerkonferenz dem Lehrerkollegium über den schulinternen Kommunikationskanal Open-Xchange Server zur Verfügung ge-stellt, um eine kritische und konstruktive Diskussion in der Lehrerschaft zu ermöglichen. Gleichzeitig wurde der Entwurf dem Elternbeirat zugänglich gemacht. Impulse aus der Elternschaft und dem Kollegium wurden integriert, ehe das überarbeitete Konzept im Einvernehmen mit dem Elternbeirat, der SMV, dem Schulforum und der Lehrerkonferenz beschlossen wurde.
Die Schulentwicklungsgruppe greift auf dieses Konzept als Arbeitsgrundlage zurück, um die hier aufgezeigten gewünschten Maßnahmen in die Tat umzusetzen.
Das vorliegende Konzept ist demzufolge offen für ständige Ergänzungen, Neuerungen oder Änderungen und unterliegt einer regelmäßigen Evaluation.

Copyright 2019 Senefelder-Schule Treuchtlingen